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Schimmelpilze, Wohngifte und Luftschadstoffe

Auf Menschen wirken täglich zehntausende chemische Substanzen ein. Dies ist umso folgenreicher, da es sich i. d. R. um permanent oder zumindest sehr lange andauernde Einwirkungen handelt. 

Schon geringste Konzentrationen von Luftschadstoffen können Krankheiten auslösen oder begünstigen, vor allem dann, wenn sie lange auf den Organismus einwirken. Dabei liegt die schädliche Konzentration oft unter der wahrnehmbaren Geruchsschwelle. 

In der Baubiologie spielt deshalb die umfassende Begutachtung und Analytik der Innenraumschadstoffe eine wesentliche Rolle.

Wenn Sie z.B. den Verdacht haben, dass in Ihrem Haus gefährliche Holzschutzmittel angewendet wurden, bringt eine baubiologische Analyse Klarheit. Betroffen sein können alle in Innenräumen verbauten Hölzer. Häufig wurde das gesamte Holz der tragenden Konstruktion, Fenster, Türen, Zargen, Wand- und Deckenverkleidungen, Fußböden, Treppen etc. behandelt. Je nach individueller Situation können Material-, Staub- oder Raumluftproben genommen und analysiert werden. Besonders für PCP gibt es eindeutige Richt- und Grenzwerte, sodass sowohl Gesundheitsgefahren als auch Maßnahmen klar definiert sind.

In vielen alltäglichen Materialien, Möbel, Böden, Lacken, Klebern und Oberflächen können Schadstoffe enthalten sein und den Körper oft bereits unter der Geruchsschwelle schädigen.

Besonders in den letzten Jahren sind viele Substanzen auf den Markt gekommen, die von Umweltmedizinern als sehr bedenklich eingestuft werden.

Zum Beispiel wurde der äußerst kritische und für seine gesundheitsschädliche Wirkung bekannte PVC-Boden kurzerhand wegen seines "schlechten Rufes" umbenannt und wird nun als moderner Vinylboden oder als Vinyl-Designbelag verkauft.

Nur wenige Wissen, dass PVC Böden und Vinylböden sehr ähnlich sind, das Grundmaterial ist Polyvinylchlorid.

Neben möglichen Schädigungen der Atemwege und der Schleimhäute können u. a. auch krebserzeugende Wirkungen eine große Rolle spielen.

Aus medizinisch-toxikologischen Untersuchungen ist bekannt, dass sich Risikofaktoren oft nicht nur summieren, sondern potenzieren können.

Zur Bestimmung von Einzelstoffen und toxikologischen Bewertungen führe ich Luft-, Staub und Materialproben durch. Zur Analyse arbeite ich mit ausgewählten und akkreditierten Analyselaboren zusammen.

Schimmelpilze

Schimmelpilze

Wussten Sie, dass  Schimmelpilze pro Minute Millionen von Sporen produzieren und an die Raumluft abgeben können?

Oftmals kommt es zu versteckten Schimmelbefällen (z.B. hinter Möbeln, an kalten Außenwänden).

Schimmelpilze können allergische Reaktionen wie Asthma, Haut- und Schleimhautreizung sowie Befindlichkeitsstörungen hervorrufen. 

Ständige Kopfschmerzen bis zu starken Vergiftungen durch Pilzgifte (Mykotoxine) sind ebenfalls möglich.

Leichtflüchtige Schadstoffe (VOC)

Leichtflüchtige Schadstoffe (VOC)

Leichtflüchtige Schadstoffe (VOC), findet man in vielen Lösemitteln,  in alltäglichen Produkten wie Spanplatten, Reinigungsmitteln, und Oberflächenbehandlungen.
Ein äußerst kritischer Einzelstoff ist Formaldehyd.

Durch z.B. verbaute Spanplatten und die luftdichte Bauweise, können immer noch erhöhte Konzentrationen in Innenräumen erreichet werden.

Schwerflüchtige Schadstoffe (SVOC)

Schwerflüchtige Schadstoffe
(SVOC)

Schwerflüchtige Schadstoffe (SVOC).
Diese unterteilen sich in Pestizide (Biozide), Weichmacher, Flammschutzmittel und PAK’s.
Es handelt sich dabei um teilweise hochgiftige Langzeitgifte, die sich in Innenräumen anreichern können und über Jahre und Jahrzehnte nachgewiesen werden können.
Diese werden in PVC-Produkten (Vinylboden), Holzschutzmitteln, Fertighäusern, Leder- und Wollprodukten sowie in Farben, Lacken, Möbeln und auch Kinderspielzeug eingesetzt.

Quelle: Institut für Baubiologie und Nachhaltigeit Fernlehrgang, ,KAp.13 Schadstoffe und Schimmelpilze,  Schadstoffe - Rebernig Baubiologie & Umweltmesstechnik (bau-biologie.at)Holzschutzmittel. Ein extrem gefährlicher Cocktail aus 3 Giften: PCP, Dioxin, Lindan (baubiologiemuenchen.de)

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